Energiesparende Rechner für die Zukunft
Pro Einwohner kommt in Deutschland inzwischen ein Computer. Die durchschnittliche Zeit, die man am Computer verbringt, sind 4 Stunden am Tag. Und diese 82 Millionen Computer verbrauchen auch jede Menge Strom. Inzwischen mehr, als von Fernsehern oder Staubsaugern verbraucht wird.
Doch so schlimm wie in den Anfängen der Computertechnik ist es heute nicht mehr, wo die Gleichstrommotoren für Straßenbeleuchtung ins Stottern gerieten, wenn in der Stadtverwaltung alle gleichzeitig ihren PC hochfuhren.
Im Gegensatz zu anderen Geräten der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ist der Stromverbrauch von Computern und anderer Hardware wieder angestiegen. Das liegt aber auch daran, dass immer schnellere Prozessoren und stärkere Grafikkarten auch mehr Strom benötigen. Ein normaler PC für den Hausgebrauch benötigt pro Stunde um die 150 Watt. Beim Lesen oder Brennen von CDs wird allerdings doppelt so viel Strom verbraucht wie beim Surfen im Internet. Es kommt also nicht nur auf die Prozessoren und die angeschlossene Hardware an, sondern auch auf die Aufgaben, die man am PC erledigt.
Um den Stromverbrauch am Computer so gering wie möglich zu halten, sollte man bereits beim Kauf darauf achten, dass man einen PC mit ausreichender aber nicht übertriebener Leistungsfähigkeit kauft. Auch durch sparsame Bildschirmeinstellungen, z. B. die Helligkeit oder den Kontrast vermindern, kann der Stromverbrauch verringert werden. Da viele Geräte auch außer Betrieb Strom ziehen, sollten diese an einer Schalter-Steckdose angeschlossen werden. Um den tatsächlichen Stromverbrauch zu überprüfen, kann man sich im Baumarkt oder im Fachgeschäft für Büroartikel einfach einen Stromzähler kaufen und diesen zwischen die Steckerleiste und die Steckdose schalten.