Weniger Vernetzung täte gut

Irgendwie ist es in der modernen Welt ja überall das Gleiche. Vernetzung steht auf dem Plan und das ist vor allem durch die modernen Kommunikationsmethoden kein Problem mehr. Dem Internet sei Dank. So ist es möglich, dass alle Informationen binnen Rekordgeschwindigkeiten überall dort in die Köpfe der Menschen wandern, wo es gewünscht wird und zwar von jedem Ort und zu jeder Zeit.

Das hat viele Vorteile, kann aber auch ganz schön nachteilig werden. Dann nämlich zum Beispiel, wenn es um die Tagesgeld-Konditionen der Lieblingsbank geht. Oft ist es ja gerade dann so, dass eine Bank den Startschuss gibt im übertragenen Sinne und dann all die anderen Banken mit ihren Tagesgeld-Konditionen versuchen, sich zu überbieten. Das Ziel ist klar vor Augen, Kundenfang und je mehr Kunden sich natürlich für die eigene Bank entscheiden, desto höher der Umsatz und die Möglichkeiten, mit dem Geld auch angemessen zu arbeiten. Das Problem für den Kunden ist, dabei den Überblick zu behalten und sich nicht in dem Netz der Möglichkeiten gefangen nehmen zulassen.

Mitgehangen, mitgefangen
Nicht jedes Angebot zum Thema Tagesgeld-Konditionen ist wirklich so verlockend, wie es auf den ersten Blick den Eindruck hat. Oft verbergen sich im viel gerühmten Kleingedruckten nämlich kleine Hürden, die den Weg zur eigenen Geldanlage unnötig erschweren oder Gebühren, die so gar nicht erwartet wurden. Diese kleinen und feinen Informationen, die hat das große Informationsnetz nämlich dann mitunter bewusst nicht zu bieten, man will ja schließlich keine Kunden vergraulen, sondern im Gegenteil, man will sie locken, ähnlich wie das viele Spinnen tun.

Abwarten, Anlocken und dann Einspinnen. Arme Kunden, doch die können sich dagegen natürlich auch wehren, genau die Angebote miteinander vergleichen und dann das für sie Beste dabei rausschlagen. Nur so gewinnt der Kunde den Kampf David gegen Goliath und wird nicht gefangen in all den Verlockungen. Schließlich möchten Kunden am Ende nur eines, ihr Geld zu guten Konditionen anlegen und dabei trotzdem jederzeit verfügbar machen.

Dieser Eintrag wurde erstellt am Dienstag, 3. Januar 2012 um 09:24 und ist abgelegt unter Tipps. Du kannst eine Antwort hinterlassen.

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